hurra, wir sind die löwenkinder

Unsere „Großen“, die Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung, bezeichnen sich im Kinderhaus traditionell als die „Löwenkinder“. Diesen Namen hat sich eine Gruppe der einzuschulenden Kinder vor einigen Jahren selbst ausgesucht und in jedem Jahr freuen sich nun die „Nächsten“ schon darauf „Löwenkinder“ zu sein. Für die Kinder ist mit diesem Namen sicherlich der Gedanke des Stark und Mutig seins verbunden.

So geht es neben den Lernerfahrungen im Alltag, in den regelmäßig stattfindenden Löwenwochen darum, sich als Gruppe zu erfahren, neue Lernerfahrungen zu machen, sich schrittweise vom alten Lebensabschnitt Kinderhaus zu lösen und sich auf den neuen Abschnitt Schule einzustimmen.

Die Auswahl der Themen für die Löwenwochen wird auf dem Hintergrund der Bedürfnisse und Ideen der Kinder getroffen. Wir muten Ihnen aber auch wenige, von uns ausgewählte Themen zu, die für die Bewältigung ihres nächsten Lebensabschnittes von Bedeutung sind(z.B. Verkehrserziehung).

 


abschlussausflug der löwenkinder

 

„Heute kommt das Sams zurück…“

 

An einem heißen Sommertag im Juni machten sich die 25 zukünftigen Schulkinder vom Kinderhaus auf zu den Burgfestspielen nach Mayen, denn das Sams kommt zurück.    Darauf freuten wir uns alle.

Mit dem Bus und viel Wasser im Gepäck machten wir uns auf den Weg nach Mayen.

Doch bevor es losgehen sollte, stärkten wir uns erst mal im Burggarten mit einem leckeren Frühstück und viel zu Trinken, denn es war jetzt schon sehr heiß.

Und wir hatten Glück, denn unsere Plätze in Reihe 1 und 2 im Burghof lagen alle im Schatten und wir konnten uns voll auf das Theaterstück konzentrieren.

Die Augen der Kinder leuchteten, als sie Herrn Taschenbier, Herr Kules, Frau Rotkohl und das Sams auf der Bühne agieren sahen. Wir saßen direkt an der Bühne und so fühlten wir uns sofort mit den Schauspielern verbunden, sozusagen mittendrin… Danach brauchten wir alle eine Abkühlung, also los ging es in das kühle Wasser im Brunnen auf dem Marktplatz in Mayen. Ein Bällchen Eis für jeden durfte da natürlich auch nicht fehlen.

Dann fuhren wir mit dem Bus zur Grillhütte nach Ochtendung.

In der Nette plantschen war dann genau das Richtige bei den heißen Temperaturen.

Die Eltern und Geschwister kamen dann um 16 Uhr zum Feiern dazu. Es gab Grillwürstchen und viele weitere Leckereien, denn jede Familie hatte etwas zum reichhaltigen Buffet beigetragen.

Die Abschlussrunde eröffneten wir dann mit dem Spiel „Haifischalarm“, bei dem Eltern und Kinder sich gemeinsam vor dem Haifisch aus der Nette in Sicherheit bringen mussten.

Der coole Tanz der Löwenkinder aus unserem Rainbowfestival heizte die Stimmung nochmal an.

Zum Schluss verabschiedeten wir unsere Kinder dann mit vielen guten Wünschen für den Schulstart und einem selbstgestaltendem Tshirt als Erinnerung an die Zeit im Kinderhaus Regenbogen. Ein paar Tränen sind auch geflossen …

 

Macht´s gut ihr Großen. Wir wünschen euch viele neue Freunde, nette Lehrer und immer viel Freude beim Lernen in der Schule. Alles Liebe und Gute für den neuen Lebensabschnitt. Bleibt neugierig!!!!

 


Die Sommerferien rücken immer näher und so langsam wird es "ernst"...

In unserer Mai-Löwenwoche wurden fleißig Schultüten gebastelt und der Besuch in der Schule stand an. Dort lernten die Kinder ihre Paten, Schüler der dritten Klasse, kennen und erkundeten mit ihnen gemeinsam die neue Umgebung.

Den Schulhof, die Klassenräume und die große Sporthalle.

Zum Abschluss der Woche gestalteten die Kinder ihr eigenes, individuelles Regenbogen-Tshirt, was dann in wenigen Wochen ihr Abschiedsgeschenk und eine schöne Erinnerung ans Kinderhaus sein wird.

 


 

Die Löwenwoche im April stand unter dem Thema "Bewegung"

Am ersten Tag besuchten wir die „Maxis“ aus dem Bienenhaus. Mit Rucksack und viel guter Laune machten wir uns auf den Weg Richtung Radweg. Heute war Damenwahl und jedes Mädel durfte sich einen Weggefährten aussuchen. Da wir noch jede Menge Energie vom Wochenende übrig hatten, sind wir erst mal den steilen Hügel hochgeklettert. Weiter ging es durch das Neubaugebiet. „Hier wohnt mein Cousin Maxi“ „Und hier wohnt meine Oma“ „Da ist mein Haus“ so erfuhren wir schon viel Wissenswertes über einige Bewohner von Ochtendung.

Dann ging es auf große Zahlensuche. Wer kennt die Hausnummern?

Da Ostern vor der Tür steht, startete der Wettbewerb, wer entdeckt als Erstes einen Osterhasen in einem Vorgarten oder als Deko an einem Haus?!

So blieb der Hinweg spannend und ereignisreich.

Im Bienenhaus angekommen, brauchten wir erst mal eine Stärkung nach so vielen Ereignissen. Wir versammelten uns mit den Maxis aus dem Bienenhaus in der Turnhalle zum Frühstück. Anschließend zeigten sie uns ihre Räume und Spielbereiche.

Auf dem Außengelände wurden erste Absprachen getroffen: „Wir graben einen Tunnel durch unseren Sandkasten bis zu euch ins Kinderhaus. Dann können wir uns immer besuchen und miteinander spielen. So machen wir das!“

Leider mußten wir uns wieder viel zu schnell auf den Rückweg machen. Aber wir wollen uns nochmal treffen, vielleicht irgendwo in der Mitte, so lautete eure Idee …

 

Dienstags starte unsere Abenteuertour zum Karmelenberg.

Die Aufregung war groß, denn heute wollten wir endlich den Grüfelo finden.

Die Jungs suchten sich als Wegbegleiter heute jeweils ein Mädel aus. Wer wen später im Wald beschützen sollte, blieb dabei spannend …

Es fing alles ganz harmlos an. Gemütlich machten wir uns auf den Weg. Doch dann entdeckten wir plötzlich einen Geheimpfad. Dieser Pfad war sehr schmal und sah ganz schön steil aus. Sollten wir es wirklich wagen? Na klar, und so machten wir uns mutig bereit, für den Geheimpfad quer durch den Wald.

Da, schon wieder!!! Umgestürzte Bäume ließen uns vermuten, das war der Grüfelo, denn der ist ganz stark. Aber Angst hatten wir trotzdem nicht, denn zusammen fühlten wir uns unschlagbar.

Viele Hindernisse überquerten wir, bis unsere Abenteuertruppe an eine besonders dunkle Stelle kam. „Hier beginnt der Dschungelwald“ meinte Anton und führte uns mit seiner Taschenlampe sicher hindurch.

Endlich sind wir bei den Tipis im Haselwald angekommen, Zeit für eine Frühstückspause.

Anschließend ging es weiter zu den Grüfelohöhlen am Steinbruch.

Dort begrüßte uns ein netter Herr, der Ausschau nach einem Uhunest hielt. Wir durften auch mal durch die Kamera schauen. Leider waren die jungen Uhukinder im Nest noch nicht geschlüpft. Wir konnten nur die Mutter mit ihren Eiern beobachten.

Aber dann schlichen wir mutig zu den Höhlen und da …. leider war auch diesmal niemand zu Hause… schade.

Glitzerne Schatzsteine, genannt Katzenauge, weckten unseren Sammlerinstinkt. Dafür kletterten wir steile Hügel und Hänge bis nach oben zu den Felsen hinauf.

Gemeinsam habt ihr viele Schatzsteine entdeckt. Einige von euch legten das Tannentipi mit Moos aus, somit war es neu eingerichtet.

Alle waren mit spannenden Tätigkeiten beschäftigt. Müde mußten wir dann leider wieder viel zu früh den Rückweg ins Kinderhaus antreten.

Aber morgen ist ja zum Glück auch nochmal ein Abenteuerwaldtag …

 

Unser Abenteuer auf dem Karmelenberg geht weiter…

Wie schön unser Heimatberg doch ist und welche tollen Plätze es dort gibt, zeigte sich am zweiten Tag unserer Entdeckungstour.

Diesmal nahmen wir einen anderen Weg. Plötzlich, mitten im Wald, entdeckten wir eine Kröte. Ob die auch hier wohnt oder hat sie sich vielleicht verlaufen …?

Bei den großen Felsen kurz vor dem Steinbruch, wo heute noch Bims und Lava abgebaut wird, legten wir eine Frühstückspause ein.

Auch heute mußten wir wieder auf den Inhalt unserer Brotdosen aufpassen, denn solche Leckereien mag der Grüfelo besonders gerne.

„Wir machen ein Mannschaftslöwenfoto“ und hierfür waren die Felsen der perfekte Hintergrund.

Voller Tatendrang wanderten wir weiter, direkt durch den dunklen Tannenwald. Große Reisigberge, die der Grüfelo uns in den Weg gestellt hat, eroberten wir.

Doch dann unter einem großen Ast, was war das?

Ein Skelettkopf kam zum Vorschein, der sah ganz schön gruselig aus. „Den nehmen wir mit zum Erforschen.“ Schnell kam die Vermutung auf, das könnte ein Wildschweinkopf gewesen sein…

Dann gelangten wir doch noch zum Steinbruch und konnten einem riesigen Bagger in schwindelerregender Tiefe bei der Arbeit zuschauen.

Anschließend erreichten wir unser heutiges Tagesziel, die Baumallee mit ihren riesigen uralten wunderschönen Bäumen. Ein dicker großer umgefallener Baumstamm mit Wurzel diente uns als Balancier- und Kletterbaum.

Es gab noch viel mehr zu entdecken. Besonders beeindruckend waren die uralten Bäume, in die wir uns reinstellen konnten, ein tolles Erlebnis …

Versteckenspielen im dunklen dichten Wald war auch ein spannendes Ereignis für mutige Löwenkinder …

 

Am vierten Tag gingen wir zum Turnen in die Grundschule.

In der Turnhalle erwartete uns ein vielseitiger Bewegungsparcour, den wir ausprobieren durften.

Doch zuerst zogen wir in den Umkleideräumen unsere Sportsachen an, Jungs und Mädels getrennt. Die Jungs waren lauter und dafür die Mädels schneller fertig beim Umziehen…

Nach einer kurzen Begrüßungsrunde starteten wir.

Die Grundschüler der 3. Klasse waren auch anwesend und haben uns an den einzelnen Stationen alles gezeigt und Hilfestellungen gegeben.

Zuvor erklärte uns Frau Hartmann, was wir heute alles an den einzelnen Bewegungsabschnitten machen können.

Große Herausforderungen waren zu bewältigen. Kein Problem für euch, denn ihr seid ja schon richtige Bewegungsprofis und topfite Löwenkinder.

Bei allen Stationen konntet ihr alle Anforderungen, beispielsweise beim Balancieren, Klettern, Schwingen, Werfen usw. erfüllen und hattet großen Spaß dabei.

Ein dickes Lob gab es zum Schluß von Frau Hartmann und den helfenden Schülern aus der dritten Klasse, die bei der Einschulung ja auch eure Paten werden.

Anschließend besuchten wir die drei Löwenkinder aus der Kita Krümelkiste.

Sie waren ganz schön erstaunt, als wir mit 23 Löwenkinder zu ihnen aufs Außengelände kamen.

Nach einer kleinen Stärkung zeigten uns die Drei ihre Spielbereiche.

So habt ihr euch schon mal etwas kennengelernt.

 

Am letzten Tag unserer Löwenwoche führte uns der Weg zum kath. Kindergarten.

Wir wollten doch wissen, wer im Sommer noch alles mit uns in die Schule geht.

11 zukünftige Schulkinder erwarteten uns auf ihrem Außengelände.

Hier trafen einige von euch auf bekannte Gesichter, denn ihr kennt euch von der Leichtathletikgruppe oder vom Fußball.

Trotz der vielen Kinder frühstückten wir gemeinsam in gemütlicher Runde, erste Kennenlerngespräche fanden statt.

Die anderen Kinder aus dem Kindergarten schauten immer mal wieder verwundert in ihren Frühstücksraum rein, so viele Kinder sitzen hier …

Anschließend durften wir uns die Gruppenräume anschauen.

Im großen Turnraum versammelten wir uns danach. Jedes Kind durfte sich hier im Kreis mal kurz verstellen. „ Das Mädchen heißt genauso wie ich“ und „ Es gibt noch einen Tim“ stellt ihr dabei erstaunt fest.

Das Lied über mich kanntet ihr auch alle und beim „Schuppschuwatanz“ machten alle begeistert mit.

Auf dem Rückweg hatten wir dann noch etwas Zeit, eine kleine Laufrunde auf dem ehemaligen Bolzplatz neben der Kulturhalle kam da genau richtig.

Hier lag ziemlich viel Müll rum. „Den sammeln wir ein“ denn morgen ist in Ochtendung großer Müllsammlertag. „Wir machen das heute schon“. Alle packten mit an und die Wiese war schnell wieder sauber.

Und so ging eine tolle Löwenwoche wieder viel zu schnell zu Ende. Zurück blicken wir auf viele gemeinsame Erlebnisse und freuen uns auf die nächste Projektwoche im Mai.

 


In unserer dritten Löwenwoche im März tauchten wir in das Land der Zahlen ein.              Im Zahlenland gab es Einiges zu entdecken. Die Zahlen 1 bis 5, die uns in dieser Woche besuchten, erlebten einige spannende Abenteuer. So gab es beispielsweise bei der 1 ein kniffliges Rätsel zu lösen und am dritten Tag „entführte“ uns die Zahl 3 in die Unterwasserwelt. Als Begleitung war die Zahlenfee „Vergissmeinnicht“ dabei, die uns immer neue spannende Lauf- und Bewegungsspiele aus dem Zahlenland mitbrachte. Besonderes Highlight war ihre Begleitung: Der kleine, freche Kobold „Kuddelmuddel“, der seinem Namen alle Ehre machte und ganz schönen „Kuddelmuddel“ in die Löwewoche brachte. Ein großes Problem hatte der kleine Kobold dabei, sich Namen zu merken, was für einige Lacher bei den Kindern sorgte. Trotz des „Kuddelmuddels“ lösten die sie die Rätsel des Zahlenlandes, bei dem z.B. die jeweilige Zahl aus verschiedenen Materialien gelegt wurde (bei Zahl 4 z.B. vier Muscheln usw.) Ihre eigenen Zahlen für ihre Löwenmappe gestalten die Kinder mit Fingerfarben, Papierschnipseln oder Buntstiften. Viel zu schnell war die Löwenwoche vorbei, die Begeisterung für die Zahlen, de Zahlenfee „Vergissmeinnicht“ und den frechen Kobold „Kuddelmuddel“ jedoch blieb. So besuchten die Zahlen 6-10 die Kinder in den darauffolgenden Wochen in ihren jeweiligen Stammgruppen.

 


In der zweiten Woche drehte sich alles um das Thema:“Helfen“, speziell die spannenden Berufe des Feuerwehrmanns sowie des Polizisten. Ein besonderes Highlight der Löwenwoche war der Besuch bei der Ochtendunger Feuerwehr, wo wir von einem echten Feuerwehrmann mit dem Löschfahrzeug vom Kindergarten abgeholt wurden. Dort konnten wir unser Wissen über die Feuerwehr erweitern und spannendes über das Leben der Feuerwehrmannschaft erfahren. Mit Streichholz, Kerze und Wasser konnten die Kinder den Umgang mit Feuer selbstständig in einer sicheren Umgebung erproben. Zum Ende unseres Besuchs haben die Feuerwehrmänner den Wasserhydranten angeschlossen und uns gezeigt, wie viel Wasser dort herausschießt. In dieser Woche sind tolle Bildcollagen eines Feuerwehrmanns entstanden, wo sich jedes Kind kreativ mit einbringen konnte. Am Ende der Woche stand die Fahrt nach Mayen zur Polizei an, wo wir uns die Polizeistation ansehen durften und zum Thema Verkehrserziehung als Fußgänger einiges lernen konnten.

 


Die erste Woche diente der Gruppenfindung. So stand hierbei im Vordergrund gemeinsame Absprachen, Rituale aber auch Regeln für die Treffen zu finden, und gemeinsame Erlebnisse zu schaffen, die uns verbinden. Nach einem gemeinsamen Frühstück am ersten Tag, haben wir viele Gruppenspiele ausprobiert. Ein besonderes Highlight war unser „Spinnennetz“ für die Spinne Luise, hierbei ist gemeinschaftlich ein großes Spinnennetz aus Wolle entstanden, bei dem jeder einzelne eine wichtige Rolle spielte. Nach viel Spaß und Spiel wurde es noch einmal spannend und eine große Herausforderung stand vor uns. Wir haben vom Sams, Titelheld aus einem Kinderbuch, das die Kinder im Alltag kennengelernt haben, einen Brief erhalten, indem es uns um Hilfe gebeten hat. Das Sams hat seine Wunschpunkte auf dem Fahrradweg verloren und diese sollten wir durch Rätsel lösen wiederfinden. Am Ende der spannenden Woche entstanden individuelle Bilder der Kinder von ihren Erlebnissen aus der ersten Löwenwoche.